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Testbericht Epos Impact 860 ANC – es muss nicht immer Bluetooth sein

Epos hat mit dem Impact 860 ANC ein neues Headset (nicht nur) für das Arbeiten im Callcenter. Im Gegensatz zu den meisten anderen Lösungen setzt der Hersteller hier aber auf Kabel statt Bluetooth. Wir haben das Office Tool in der ANC-Variante getestet.
© (Quelle: Epos)

Kabellos ist praktisch: Man hat die volle Bewegungsfreiheit, kann beim Telefonieren auch mal aufstehen. Dennoch haben auch kabelgebundene Headsets nach wie vor ihre Daseinsberechtigung und viele Fans. Das neue Epos Impact 860 ANC zählt zu den Vertretern dieser Spezies, es wird mittels USB an den Rechner angeschlossen.

Und hierin liegt für viele auch schon einer der wesentlichen Vorteile: Das Gerät muss nicht separat gekoppelt werden, mehr Plug&Play geht nicht. Im Test dauerte es nach dem Einstecken gerade mal zwei Sekunden, bis man lostelefonieren konnte - das schafft man mit keinem Bluetooth- oder DECT-Headset. Wer will, kann optional die Epos Connect Software auf den Rechner laden, um weitere Einstellungen vorzunehmen - doch letztlich sind alle Features selbsterklärend.

Die Bedienung erfolgt über gut spürbare Tasten - Epos hat lobenswerterweise auf Touch verzichtet. Das On-Ear-Gerät kann stummgeschaltet werden, indem man den Mikrofonbügel nach oben klappt – entsprechend einfach lassen sich auch Anrufe annehmen. Das Epos Impact 860 ANC ist zudem zertifiziert für Microsoft Teams.

Vier Beamforming-Mikrofone sollen für gute Sprachübertragung zum Gegenüber sorgen, im Test gab es an der Sprachübertragung nichts zu beanstanden. Nebengeräusche wurden zuverlässig ausgefiltert, die Stimme klang beim Gesprächspartner dennoch sehr natürlich. Befindet man sich in einem Gespräch, wird das den Kollegen durch ein Busy Light signalisiert - an jedem Ohrteil sind hierzu zwei rote LEDs angebracht. Diese hätten für unseren Geschmack etwas prominenter ausfallen können, so sind sie nicht unbedingt auf den ersten Blick zu erkennen.

Ein äusserst praktisches Feature - vor allem im Grossraumbüro - ist der sogenannte Mithörton. Hier hört man seine eigene Stimme über den Kopfhörer, das verhindert ein zu lautes Sprechen, besonders wenn der Gesprächspartner vergleichsweise leise spricht. Die Intensität dieses Mithörtons kann in der Connect Software eingestellt werden.

© Quelle: Epos

Der Preis für unser Testmodell liegt bei 159 Franken, die Variante ohne ANC kostet mit 125 Franken deutlich weniger. Der Aufpreis lohnt aber gerade im Office-Einsatz auf jeden Fall, zumal die Entwickler beim Active Noise Cancelling sehr gute Arbeit geleitet haben. Die Abschirmung von Aussengeräuschen geschieht adaptiv, sodass beispielsweise beim Einsatz in einem lauten Büro stärker gefiltert wird als bei nur leichten Umgebungsgeräuschen.

Diese intelligente Anpassung verhindert das Gefühl, von der Aussenwelt abgeschottet zu sein, was gerade beim mehrstündigen Tragen schnell störend werden kann. Doch auch in puncto Tragekomfort erlaubt das Impact 860 den Ganztageseinsatz: Das geringe Gewicht von 159 Gramm in Kombination mit der weichen Kopfpolsterung und dem vergleichsweise sanften Anpressdruck der Ohrteile lässt auch nach vielen Stunden keine Kopfschmerzen aufkommen

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