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Lesedauer 2 Min.

Falsche Krypto-Registrierung zielt auf Personendaten ab

Ein professionell gestaltetes Schreiben im Design Schweizerischen Institutionen täuscht eine angebliche Krypto-Registrierungspflicht vor und fordert Empfänger zur Eingabe persönlicher und finanzieller Daten auf.
© Cybercrimepolice.ch
Die Betrugsmasche

In der E-Mail wird behauptet, dass Unternehmen oder Personen mit Krypto-Aktivitäten ihre Daten gemäss einer neuen Richtlinie seit 2025 registrieren müssten. Der enthaltene Button bezüglich der Anmeldung zur Krypto-Registrierung führt auf eine täuschend echt gestaltete Website mit Wappen und offiziellem Layout.
 

© Cybercrimepolice.ch

Dort sollen Betroffene ein Formular mit persönlichen Angaben wie Name, Geburtsdatum, IBAN, Telefonnummer sowie Informationen zu Krypto-Börsen und Wallets ausfüllen. Diese Daten werden von den Betrügern abgegriffen und können später für gezielte Finanzbetrugsversuche oder erneute Kontaktaufnahmen genutzt werden. Die gewonnenen Daten können dazu beitragen, dass weitere personalisierte Kontaktaufnahmen glaubwürdiger erscheinen.

Was muss ich tun
  • Leiten Sie potenzielle Betrugs-E-Mails an Cybercrimepolice.ch weiter.
  • Folgen Sie niemals Links aus E-Mails, SMS, etc. oder von anderen Websites, da diese optisch verändert sein können.
  • Geben Sie nie sensible Daten von sich preis, wenn Sie vorgängig keine gründlichen Abklärungen getätigt haben.
  • Im Zweifelsfall ist es ratsam, direkt beim betreffenden Unternehmen nachzufragen, um die Seriosität des E-Mails zu klären.
Ich habe meine Daten preisgegeben
  •    Informieren Sie umgehend Ihr Finanzinstitut und lassen Sie die involvierten Bank-/Debitkarten sperren.
  •  Begeben Sie sich nach telefonischer Voranmeldung zu Ihrer örtlichen Stelle der Kantonspolizei und erstatten Sie Anzeige.
     
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