Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Fünf Experten geben Auskunft

Wie verändern KI-gestützte Angriffe die Bedrohungslage – und welche Massnahmen sollten Unternehmen jetzt ergreifen?

v. l. n. r. Christian Lueg, Head of PR & Communications, ESET Deutschland GmbH, Christian Grob, Co-CEO, AVANTEC, Ernesto Hartmann, Chief Cyber Defence Officer, InfoGuard AG, Michael Veit, Cybersecurity-Experte, Sophos, Paul Such, CEO, Swiss Post Cybersecurity AG

© ChatGPT
© Aventec

 

«KI ermöglicht perfekt formulierte Phishing-Mails und automatisiert ganze Angriffsketten von Zielrecherche bis zum Identitätsmissbrauch. Unternehmen sollten durchgehend Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) einsetzen sowie Identity Threat Detection und Response Technologie für die Angriffsabwehr.»

Christian Grob, Co-CEO, AVANTEC

© InfoGuard AG

 

«KI-gestützte Angriffe eskalieren rasant – selbst geringe Skills reichen heute für grossen Schaden. Wirksam begegnen lässt sich dieser Dynamik mit Human-AI-Teaming: KI erkennt Anomalien in Echtzeit und empfiehlt Massnahmen, der Mensch liefert den Kontext und trifft die Entscheidungen.»

Ernesto Hartmann, Chief Cyber Defence Officer, InfoGuard AG

© ESET

 

«Durch KI werden Phishing-Mails, Deepfakes und gezielte Täuschungen zu einem Risiko für jedes Unternehmen, unabhängig von Grösse oder Branche. Jetzt braucht es starke Sicherheitsstrategien, verlässliche Partner und Lösungen «made in Europe». Denn die Herkunft ist heute wichtiger denn je.»

Christian Lueg, Head of PR & Communications, ESET Deutschland GmbH

© Sohpos

 

«Aktuell nutzen Cyberkriminelle KI weit weniger strategisch als man meinen könnte. KI kommt primär bei simplen Aufgaben wie Phishing-Mails oder Social Engineering zum Einsatz, dafür aber massenhaft. Unternehmen können KI nutzen, um frühestmöglich Anomalien und Angriffe zu erkennen und zu verhindern.»

Michael Veit, Cybersecurity-Experte, Sophos
 

© Swiss Post Cybersecurity AG

 

«KI macht Angriffe schneller, einfacher und personalisierter. KI-Phishing kombiniert mit IDN-Homograph-Attacks führt zu sehr überzeugenden Betrugsversuchen. Nutzen Sie KI auch für Ihre Verteidigung. Aber Achtung, es gibt kein Patentrezept: Solide Security-Massnahmen und Budgets bleiben entscheidend.»

Paul Such, CEO, Swiss Post Cybersecurity AG

Security & Compliance Technologie & Innovation
Anzeige

Neueste Beiträge

Ronny Peterhans wird neuer CIO der UZH
Ronny Peterhans übernimmt per 1. September 2026 als Chief Information Officer (CIO) die Leitung der Zentralen Informatik der Universität Zürich. Er verfügt über mehr als 25 Jahre IT-Erfahrung.
2 Minuten
21. Mai 2026
Das erste Trump-Smartphone wird endlich ausgeliefert
Mit einer Verzögerung von mehreren Monaten startet jetzt doch in den USA die Auslieferung des ersten Smartphones der Trump Organization. Der US-Sender NBC konnte bereits ein Exemplar ausprobieren.
2 Minuten
20. Mai 2026
Video-Ki Gemini Omni vorgestellt - PCtipp hat sie ausprobiert
Google präsentiert mit Gemini Omni ein neues Modell, das aus allen möglichen Eingaben wie Audio, Text, Video oder Bildern vielfältige Ausgaben erzeugen kann – angefangen bei Videos. Wir haben es getestet.
3 Minuten
21. Mai 2026

Das könnte Sie auch interessieren

AI Tour Zürich: Microsoft zeigt Flagge für KI
An der AI Tour in Zürich zeigt Microsoft: Künstliche Intelligenz entwickelt sich in der Schweiz vom Experiment zur produktiven Nutzung – mit wachsender Bedeutung für Prozesse, Entscheidungen und Strategien.
3 Minuten
Jeder Dritte nutzt mindestens einmal pro Woche KI
Eine Bitkom-Umfrage zur Wahrnehmung der Künstlichen Intelligenz durch die Deutschen zeigt zwar eine steigende Nutzung der Techologie, aber auch Skepsis und Ablehnung in Teilen der Bevölkerung.
6 Minuten
29. Apr 2026
adesso: Unternehmen überschätzen Wirkung von GenAI im Kundenservice
Der IT-Dienstleister adesso hat den GenAI Impact Report 2026 veröffentlicht. Die Studie zeigt eine wachsende Wahrnehmungslücke zwischen Unternehmen und Verbrauchern beim Einsatz generativer KI im Kundenservice. Befragt wurden im Februar 2026 insgesamt 500 Führungskräfte und über 1.000 Verbraucher in Deutschland.
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige