Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

E-Voting-Panne im Kanton Basel-Stadt

Elektronisch abgegebene Stimmen in Basel-Stadt werden zur Ermittlung des Abstimmungsergebnisses vom 8. März 2026 nicht gezählt. Das betrifft die Stimmen der Auslandschweizer sowie angemeldete Stimmberechtigte mit Behinderungen.
Themenbild USB E-Voting-Stick

Themenbild USB E-Voting-Stick

© Grok

Das Problem bei den USB-Sticks, die für die Entschlüsselung der elektronischen Urne notwendig sind, konnte nicht behoben werden. Die elektronisch abgegebenen Stimmen für den Urnengang von diesem Wochenende der Auslandschweizer Stimmberechtigten und angemeldeten Stimmberechtigten mit Behinderungen können nicht gelesen werden. Sie können zur Ermittlung des Abstimmungsergebnisses nicht gezählt werden. Die Staatskanzlei stellt ihre Bemühungen zur Problemlösung gegenwärtig ein.

Bereits am Samstag hat die Staatskanzlei bekanntgegeben (siehe Medienmitteilung vom 6. März 2026), dass die elektronisch abgegebenen Stimmen im Kanton Basel-Stadt für den Urnengang vom 8. März 2026 wahrscheinlich nicht zählbar wären. Dies hat sich nun erhärtet.

Mehrere Versuche von IT-Experten zur Behebung des Problems bei den USB-Sticks waren erfolglos. Damit sind alle Möglichkeiten, die der Staatskanzlei gegenwärtig zur Verfügung stehen, ausgeschöpft. Die Staatskanzlei stellt ihre Bemühungen zur Problemlösung gegenwärtig ein.

Bis zur rechtlich vorgesehenen Schliessung der Urne am 7. März um 12.00 Uhr sind insgesamt 2048 Stimmen von Auslandsschweizer Stimmberechtigten und angemeldeten Stimmberechtigten mit Behinderungen des Kantons elektronisch eingegangen. Diese können aufgrund der nicht verwendbaren USB-Sticks nicht gelesen und für die Abstimmung vom 8. März 2026 nicht gezählt werden.

Es besteht keine Verbindung zwischen dem Vorfall und dem E-Voting-System, welches die Schweizerische Post zur Verfügung stellt. Die für E-Voting zugelassenen Stimmberechtigten der Kantone Thurgau, Graubünden und St.Gallen sind vom Problem im Kanton Basel-Stadt nicht betroffen. Die Staatskanzlei bedauert den Vorfall. Im nächsten Schritt wird der Kanton Basel-Stadt die Fehlerursache sorgfältig analysieren, um Massnahmen zu ergreifen, die zukünftig ähnliche Fehler verhindern.

E-Voting Egov
Anzeige

Neueste Beiträge

Gemini ganz clever - so geht es - KI-Tipps
Das Imperium schlägt zurück: Die Antwort von Google auf den Erfolg von ChatGPT & Co. nennt sich Gemini. Wir zeigen Ihnen, was das KI-Tool kann, wo seine Grenzen liegen und wie Sie es effektiv einsetzen.
5 Minuten
26. Aug 2026
Mehr als UCC: Neue Felder für den ITK-Channel
Netzwerke, Kommunikation, AV, Digital Signage und Workplace wachsen immer stärker zusammen. Auf der leat con 26 treffen diese Technologiewelten aufeinander – und eröffnen auch ITK-Fachhändlern und Systemhäusern neue Anknüpfungspunkte.
4 Minuten
25. Aug 2026
ICT-Löhne stagnieren - Spezialisten bleiben gefragt - ICT-Salärstudie 2026
Der Schweizer ICT-Arbeitsmarkt tritt bei den Löhnen weitgehend auf der Stelle. Der Gesamtmedian steigt 2026 nur noch um 0,2 Prozent. Deutlich besser entwickeln sich die Saläre hoch spezialisierter Fachkräfte. Besonders gefragt sind Kompetenzen rund um KI, Cloud, Cybersecurity und Daten.
4 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Mitarbeiter bleiben grösstes Cyberrisiko - KI verschärft die Lage
Zwei aktuelle Studien zeigen: Das grösste Sicherheitsrisiko für Unternehmen sitzt nicht in der IT-Infrastruktur, sondern am Arbeitsplatz der eigenen Belegschaft.
3 Minuten
Immer verbunden, überall entspannt im Apple Universum - Apple-Ecke
In den Ferien dient das iPhone nicht nur zum Fotografieren von Essen. Erst im ­Zusammenspiel mit den AirPods und der Apple Watch laufen die digitalen Helfer zur Höchstform auf. Folgend lesen Sie die besten Tipps für die nächste Reise.
4 Minuten
19. Aug 2026
KI beschleunigt Cyberangriffe drastisch - Neue Studien warnen
Spezialisierte KI-Modelle finden Software-Schwachstellen inzwischen in nie dagewesener Geschwindigkeit und Menge.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige