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Test: Starker Herausforderer von Honor mit dem Magic 7 Pro

In der Oberklasse will Honor mit dem Magic 7 Pro Käufer von Apple und Samsung gewinnen. Im Alltagstest zeigt sich, dass Smartphone in einigen Bereichen sehr gute Leistungen bringt.
© (Quelle: Honor)

Mit dem neuen Magic 7 Pro will Honor die Flaggschiff-Käufer der Konkurrenz von Samsung und Apple locken. Wie hoch der Anspruch des Herausforderers aus China ist, zeigt der durchaus selbstbewusste Preis von 1060 Franken. Wir haben im Alltagstest ausprobiert, ob das Highend-Smartphone diesem auch gerecht wird.

Bei der Optik setzt vor allem die graue Version Akzente: Sie trägt auf der Rückseite ein edles Muster im Marmor-Design, dazu gibt es dezentere Varianten in Blau und Schwarz. Mit seinen 223 Gramm ist das Magic 7 Pro allerdings ein kleines Schwergewicht. Dafür ist das üppig dimensionierte Gehäuse gemäss IP69 geschützt.

Das grosse 6,8-Zoll-OLED-Display ist ganz leicht über die Längskanten gebogen, mit 2.800 x 1.280 Bildpunkten löst es scharf auf und ist auch sehr hell, sodass es selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesbar bleibt. Die adaptive Bildwiederholrate erreicht maximal 120 Hz. Die Leiste im oberen Bereich verdeckt neben der 50-Megapixel-Selfiecam auch eine ToF-Kamera, die eine sichere Gesichtserkennung ermöglicht. Ausserdem dient sie wie bei Apples „Dynamic Island“ als Bedienfeld für verschiedene Funktionen. Zusätzlich zur Gesichtserkennung kann das Gerät auch durch einen Fingerabdrucksensor im unteren Displaybereich entsperrt werden.

Schneller geht's derzeit nicht

Keine Kompromisse gibt es beim Prozessor, denn es kommt das aktuelle Topmodell von Qualcomm, der Snapdragon 8 Elite zum Einsatz, der von 12 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Im Alltag gibt es keine Verzögerungen und das Smartphone dürfte mit dieser Hardware für ein langes Leben und dank einer NPU auf dem Chipset auch für kommende KI-Aufgaben gerüstet sein.

Mit dem 5.270-mAh-Akku hält das Smartphone sehr gute zwei Tage durch und kann mit 100 Watt in knapp 40 Minuten wieder schnell per Kabel geladen werden. Drahtloses Laden ist mit 80 Watt ebenfalls rasant. Die passenden Netzteile werden allerdings nicht mehr mitgeliefert.

Die rückwärtige Dreifachkamera, die in einem grossen kreisförmigen Element angeordnet ist, hat eine 50-Megapixel-Hauptlinse mit einer variablen Blende von f/1.4 bis f/2.0, einen 122-Grad-Ultraweitwinkel mit 50 Megapixeln sowie einem Makromodus und einen 200-Megapixel-Periskop-Zoom, der optisch dreifach vergrössert. Die Bilder sind auch bei dürftigen Lichtverhältnissen noch scharf und auch die Farben sowie der Kontrast überzeugen. Der Zoom ist besser als bei den meisten Konkurrenten.

Interessant ist der Einsatz von KI bei der Fotografie: Hier ermöglicht Honor das Nachschärfen oder Ergänzen einzelner Bildbereiche, wenn digital im sonst schnell verwackelten Bereich von 30- bis 100-fachem Zoom geknipst wurde.

Bei der Ausstattung bleiben keine Wünsche offen: WiFi 7 und USB-C 3.2 mit Desktop- sowie Displaymodus sind bereits an Bord und die 512 GB nicht erweiterbarer Speicher üppig. Als Betriebssystem kommt Android 15 mit der herstellereigenen Oberfläche MagicOS 9.0 und Googles KI-Assistenten Gemini. Honor verspricht vier Jahre Android-Upgrades und fünf Jahre Sicherheitsupdates – Google und Samsung bieten hier mehr.

Trotzdem ist das Magic 7 Pro ein ernstzunehmender Herausforderer, der mit seinem starken Zoom bei der Kamera eigene Akzente setzt. Preislich liegt es auf dem – inzwischen ebenfalls hohen - Niveau der Konkurrenz. Lediglich das Gewicht und die Dimensionen könnten manche Interessenten abschrecken.

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