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Remo Gerber, SkyCell: «Wir wollen wissen, was wo passiert»

Mit einem eigenen globalen Datennetzwerk und der Integration in SAP verbindet SkyCell Hardware, Logistik, Simulationen und Software zu einem einheitlichen System. Ein spannendes Interview mit Remo Gerber, CFO von SkyCell, das zeigt, wie kreativ sich SAP nutzen lässt.
Remo Gerber erklärt im Interview, wie SkyCell es schafft, mit SAP ein KI-unterstütztes, digitales Ökosystem aufzubauen und dadurch für transparente, sichere Lieferketten zu sorgen.
© (Quelle: Computerworld)

Der Schweizer Spezialist SkyCell digitalisiert seine Kühlcontainer-Logistik für den Pharmatransport umfassend mit SAP und eigenen Datenplattformen. Wie CFO Remo Gerber im Interview erklärt, müssen wertvolle, empfindliche Medikamente weltweit unter strengen Vorgaben transportiert werden, selbst bei extremen Wetterbedingungen.

SkyCell kombiniert dafür drei Bausteine: simulationsbasierte Netzwerkplanung, ein globales digitales Echtzeitnetzwerk mit Daten von mehreren hundert Flughäfen sowie KI-gestützte Überwachung. Millionen Datenpunkte werden analysiert, Abweichungen sofort gemeldet und Interventionen koordiniert. Neben der Software investiert SkyCell weiter in Robotik, Fertigung und neue Services. Die Integration mit SAP soll Transparenz, Bestandsmanagement und Prozessqualität in der gesamten Lieferkette erhöhen.

Das Besondere an diesem Projekt ist der ganzheitliche Ansatz: SkyCell verbindet physische Hightech-Container mit digitaler Echtzeitanalyse, KI und SAP-gestützten Prozessen. Damit erhält die global agierende Pharmaindustrie ein Niveau an Sicherheit, Transparenz und Planbarkeit, das bisher kaum erreichbar war. Zu den Highlights der Lösung gehören: 

  • Hochsensible Lieferketten absichern: Lebenswichtige Medikamente müssen weltweit konstant zwischen 2 und 8 Grad transportiert werden. Schon minimale Abweichungen führen zu enormen finanziellen Schäden und gefährden Therapien.
  • Transparenz in Echtzeit: SkyCell schafft erstmals eine durchgängige Sicht auf den gesamten Transport – von der Abholung bis zur Übergabe. Millionen Datenpunkte liefern ein präzises, aktuelles Bild jeder einzelnen Sendung.
  • Frühzeitiges Eingreifen statt Schadensbegrenzung: KI-basierte Überwachung erkennt Abweichungen sofort. Standardisierte Interventionen werden weltweit ausgelöst, bevor ein Problem entsteht – nicht erst danach.
  • Neue Qualität in der globalen Pharmalogistik: Unternehmen erhalten planbare, verlässliche und auditierbare Prozesse. Das steigert Compliance, senkt Risiken – und bringt eine bisher kaum erreichbare Stabilität in internationale Lieferketten.

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