Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Nobelpreisträger fordern "rote Linien" für Künstliche Intelligenz

Rund 200 prominente Wissenschaftler und KI-Experten haben anlässlich der Uno-Generaldebatte "rote Linien" bei der Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) gefordert.
© (Quelle: EMGenie)

 »KI birgt ein immenses Potenzial für die Förderung des menschlichen Wohlergehens, doch ihre derzeitige Entwicklung birgt beispiellose Gefahren», hiess es in einem am Dienstag veröffentlichten Brief, der sich an die in New York versammelten Staats- und Regierungschefs richtet.

Zu den Unterzeichnern zählen zehn Nobelpreisträger sowie Mitarbeiter führender Unternehmen im Bereich Künstlicher Intelligenz wie Anthropic, Google DeepMind, Microsoft und OpenAI.

«Die Regierungen müssen entschlossen handeln, bevor sich das Zeitfenster für sinnvolle Eingriffe schliesst», heisst es in dem Aufruf. Die Unterzeichner rufen die Staats- und Regierungschefs auf, bin Ende 2026 «internationale Vereinbarungen über rote Linien für KI» zu schliessen.

Es müsse darum gehen, «den kleinsten gemeinsamen Nenner» zu finden, «um die unmittelbarsten und inakzeptabelsten Risiken einzudämmen».

Als Beispiele werden in dem Brief die Übertragung der Kontrolle über Atomwaffenarsenale und autonome Waffensysteme an KI-Systeme oder der Einsatz von Künstlicher Intelligenz für Massenüberwachung genannt.

In dem Brief warnen die Wissenschaftler und KI-Experten, dass die Künstliche Intelligenz schon bald die «menschlichen Fähigkeiten weit übertreffen könnte». Falls es versäumt werde, der KI Grenzen zu setzen, könnte es in den kommenden Jahren immer schwieriger werden, «eine sinnvolle menschliche Kontrolle auszuüben».

Künstliche Intelligenz (KI) Forschung Gesellschaft
Anzeige

Neueste Beiträge

Bitkom: Deutsche Digitalwirtschaft zeigt sich weiter stabil
Laut dem Bitkom soll der deutsche Markt für IT und Telekommunikation auch 2026 weiter wachsen. Einen Boom gibt es im Segment der Cloud-Software und bei KI-Plattformen, während der TK-Bereich deutlich weniger zulegt, doch zumindest Zeichen der Erholung aufweist.
3 Minuten
9. Jul 2026
Anpassung der Energieetikette für Neuwagen ab 1. Januar 2027
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat die Grundlagendaten der Energieetikette für Personenwagen aktualisiert.
3 Minuten
ICT-Fachmesse CONNECT von Brack.Alltron erscheint in neuem Gewand
Unter dem Motto «Unboxing Tomorrow» möchte die Handelsgruppe Brack.Alltron die ICT-Themen von morgen präsentieren. 
3 Minuten
10. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

«Der Start-up-Spirit ist immer noch da» - Peoplefone
Christophe und Danette Beaud sind nicht nur ein Ehepaar, sie leiten auch zusammen die Schweizer Telko-Gruppe Peoplefone. Im Interview erzählen sie, wie es dazu kam, was Peoplefone genau ist und wohin sich die Telefonie entwickelt.
13 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige