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Swiss GRC Day 2026: Risikomanagement in einer unsicheren Welt

Unternehmen stehen unter wachsendem Druck: Risiken entstehen schneller, sind stärker vernetzt und schwerer vorhersehbar. Geopolitik, Technologie und Regulierung verändern das Risikomanagement grundlegend. Der neunte Swiss GRC Day am 20. Mai 2026 in Zürich bündelt Stimmen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis. Zugleich feiert die Swiss GRC AG ihr zehnjähriges Bestehen.
© Swiss GRC

Lieferketten reagieren sensibel auf politische Schocks, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz schafft neue Abhängigkeiten und Angriffsflächen, und regulatorische Anforderungen nehmen kontinuierlich zu. Europäische Initiativen wie Digital Operational Resilience Act (DORA), NIS2-Richtlinie sowie der Cyber Resilience Act wirken dabei weit über die EU hinaus. Gleichzeitig verschärfen sich auch in der Schweiz die Anforderungen – etwa durch Vorgaben der FINMA, insbesondere im Bereich Cyber- und operationelle Resilienz.

Warum klassische Risikomodelle nicht mehr ausreichen

Für viele Unternehmen entsteht ein Spannungsfeld aus nationalen Anforderungen und internationaler Anschlussfähigkeit entlang globaler Wertschöpfungsketten. Klassische, häufig retrospektive Risikomodelle stossen in diesem Umfeld zunehmend an ihre Grenzen – insbesondere dort, wo Risiken kaskadenartig entstehen und sich über Systeme hinweg verstärken.

Unter dem Leitthema «Risikomanagement in einer unsicheren Welt» stellt der Swiss GRC Day 2026 die zentrale Frage: Wie müssen Unternehmen ihr Risikomanagement weiterentwickeln, um in dieser Realität handlungsfähig zu bleiben? Die Veranstaltung im Radisson Blu Hotel am Flughafen Zürich verbindet strategische Einordnung mit konkreten Impulsen für die Praxis.

Impulse aus der Praxis und der Wissenschaft

Durch den Konferenztag führt Nikolai Tsenov, Head Solutions & Innovation bei Swiss GRC, der die Veranstaltung bereits zum dritten Mal in Folge moderiert und die unterschiedlichen Perspektiven zusammenführt.

Den Auftakt macht Prof. Dr. Werner Gleissner, Vorstand der FutureValue Group AG und Professor für Risikomanagement an der TU Dresden, mit der Keynote «Wie riskant ist die Welt?» und einer fundierten Einordnung globaler Entwicklungen.

Im Anschluss zeigt Florian Worm, Head of Enterprise Risk Management der HARTMANN GRUPPE, warum belastbare Entscheidungen ohne Quantifizierung von Risiken kaum noch möglich sind – und weshalb dieser Schritt in vielen Organisationen noch aussteht.

Alexandra Burns, Partnerin und Leiterin Risk & Regulatory Consulting bei PwC, beleuchtet unter dem Titel «Schwarze Schwäne, graue Nashörner und grüne Drachen» die Dynamik neuer systemischer Risiken.

Eine direkte Gegenüberstellung von Theorie und Praxis liefern Prof. Dr. Stefan Hunziker, Leiter des Kompetenzzentrums Risk & Compliance Management an der Hochschule Luzern, und Dr. Alexander Hilsbos, Leiter Risk Management der Insel Gruppe. In der Debatte «Science vs. Practice» hinterfragen sie die Umsetzbarkeit theoretischer Ansätze in der Praxis.

Michael Niedermann, Head Consulting bei Swiss GRC, richtet den Blick schliesslich auf den Faktor Mensch und damit auf eine der meistunterschätzten Stellschrauben im Risikomanagement.

Ein fester Orientierungspunkt für die GRC-Community

Der Swiss GRC Day hat sich mit rund 300 Teilnehmenden aus führenden und innovativen Unternehmen als fester Orientierungspunkt für die GRC-Community im DACH-Raum etabliert. Das zehnjährige Jubiläum der Swiss GRC AG unterstreicht dabei nicht nur die Entwicklung des Unternehmens, sondern auch die zunehmende strategische Bedeutung von Governance, Risk und Compliance in einer sich wandelnden Risikolandschaft.

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind limitiert. Weitere Informationen, vollständiges Programm und Anmeldung unter: www.swissgrc.com/swissgrcday

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