Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Schweizer Massnahmen zur Umsetzung der KI-Konvention des Europarats

Am Beiratstreffen Digitale Schweiz vom 10. Februar 2026 haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Frage ausgetauscht, mit welchen Massnahmen die Konvention des Europarats zu Künstlicher Intelligenz (KI) in der Schweiz umgesetzt werden soll.

v.l.n.r. Viktor Rossi, Albert Rösti, Bernard Maissen

© LinkedIn Digital Switzerland

Der Schwerpunkt lag auf Massnahmen wie Selbstverpflichtungserklärungen einzelner Branchen, Ethikkodizes und Standards. Bundesrat Albert Rösti leitete das Treffen, an dem auch Bundeskanzler Viktor Rossi teilnahm.

Künstliche Intelligenz wird für viele Menschen im privaten wie beruflichen Alltag immer wichtiger. Die Schweiz hat im März 2025 die Konvention des Europarats zu KI unterzeichnet. Am Beiratstreffen wurden insbesondere Überlegungen der Medienbranche und der Energiebranche zur Selbstregulierung thematisiert, die dazu beitragen, die Konvention in der Schweiz umzusetzen.

Bundesrat Rösti betonte am Anlass, dass es für das Vertrauen der Bevölkerung in KI zentral sei, dass diese Transparenz und Nachvollziehbarkeit gewährleiste. Gleichzeitig müssten alle Akteure Raum zur Entfaltung haben und innovativ tätig sein können. Der Schutz der Grundrechte dürfe aber dabei nicht beeinträchtigt werden.

Die Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft begrüssten mehrheitlich den Ansatz des Bundesrates, rechtliche Grundlagen zu erarbeiten und gleichzeitig rechtlich nicht verbindliche Massnahmen voranzutreiben. Da sich Rechtsetzungsvorhaben in der Regel über mehrere Jahre hinziehen, sei es sinnvoll, auch Massnahmen umzusetzen, die kurzfristig lanciert werden können.
Beirat Digitale Schweiz: Austausch zu Schwerpunkten im Bereich der Digitalisierung

An den Beiratstreffen Digitale Schweiz tauschen sich Mitglieder des Bundesrates und der Bundeskanzler mit Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Behörden und Zivilgesellschaft zu Themen der digitalen Transformation aus. Die Treffen finden mehrmals jährlich in wechselnder Zusammensetzung statt, jeweils unter dem Vorsitz eines Mitglieds des Bundesrates oder des Bundeskanzlers. Der Bundesrat bestimmt jährlich Fokusthemen der Strategie Digitale Schweiz. Zu jedem Fokusthema findet ein Beiratstreffen statt. Organisiert werden die Treffen durch das thematisch zuständige Departement sowie die Bundeskanzlei.

Politik
Anzeige

Neueste Beiträge

Video-Ki Gemini Omni vorgestellt - PCtipp hat sie ausprobiert
Google präsentiert mit Gemini Omni ein neues Modell, das aus allen möglichen Eingaben wie Audio, Text, Video oder Bildern vielfältige Ausgaben erzeugen kann – angefangen bei Videos. Wir haben es getestet.
3 Minuten
21. Mai 2026
Dennis Brügger neuer Managing Director der Bechtle Schweiz AG
Dennis Brügger übernimmt zum 15. Juni 2026 die Position des Managing Directors der Bechtle Schweiz AG.
2 Minuten
21. Mai 2026
Das erste Trump-Smartphone wird endlich ausgeliefert
Mit einer Verzögerung von mehreren Monaten startet jetzt doch in den USA die Auslieferung des ersten Smartphones der Trump Organization. Der US-Sender NBC konnte bereits ein Exemplar ausprobieren.
2 Minuten
20. Mai 2026

Das könnte Sie auch interessieren

AI Tour Zürich: Microsoft zeigt Flagge für KI
An der AI Tour in Zürich zeigt Microsoft: Künstliche Intelligenz entwickelt sich in der Schweiz vom Experiment zur produktiven Nutzung – mit wachsender Bedeutung für Prozesse, Entscheidungen und Strategien.
3 Minuten
Jeder Dritte nutzt mindestens einmal pro Woche KI
Eine Bitkom-Umfrage zur Wahrnehmung der Künstlichen Intelligenz durch die Deutschen zeigt zwar eine steigende Nutzung der Techologie, aber auch Skepsis und Ablehnung in Teilen der Bevölkerung.
6 Minuten
29. Apr 2026
adesso: Unternehmen überschätzen Wirkung von GenAI im Kundenservice
Der IT-Dienstleister adesso hat den GenAI Impact Report 2026 veröffentlicht. Die Studie zeigt eine wachsende Wahrnehmungslücke zwischen Unternehmen und Verbrauchern beim Einsatz generativer KI im Kundenservice. Befragt wurden im Februar 2026 insgesamt 500 Führungskräfte und über 1.000 Verbraucher in Deutschland.
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige