Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

KI erkennt die Quelle von Lärm künftig präzise

Akustikexperten um Femke B. Gelderblom vom norwegischen Forschungszentrum SINTEF haben mit «NoiseTag» ein KI-basiertes Mikrofon entwickelt.
© Norsonic

Akustikexperten um Femke B. Gelderblom vom norwegischen Forschungszentrum SINTEF haben mit «NoiseTag» ein KI-basiertes Mikrofon entwickelt. «Die KI-Analyse von Schall ist im Vergleich zu dem, was KI mit Bildern oder Text leisten kann, noch recht unterentwickelt. Zu erkennen, dass ein bestimmtes Geräusch aus derselben Quelle stammt wie ein ähnliches Geräusch, das in grösserer Entfernung entsteht, kann ein KI-Modell schnell überfordern», so die Fachfrau.

Fremdlärm sicher erkennen

Die Wissenschaftler haben gemeinsam an einem Forschungsprojekt mit Norsonic gearbeitet. Das ebenfalls in Norwegen ansässige Unternehmen stellt Geräte zur Messung von Geräuschen und Schwingungen her. Das Ergebnis ist ein völlig neues Gerät. Bisher müssen Geräusche, die eine Messung verfälschen, wie etwa Motorradlärm, aus der Messung eliminiert werden, indem Menschen sich die Aufnahmen anhören.

Das übernimmt jetzt NoiseTag. «Wir haben das System so trainiert, dass es Fremdgeräusche selbstständig eliminiert», sagt Norsonic-Softwareingenieur Karl Henrik Ejdfors. Er hat der KI potenzielle Fremdgeräusche wie Motorradlärm oder Möwenschreie präsentiert und wies die KI an, diese bei der Geräuscherfassung nicht zu berücksichtigen.

Lärm-KI wird immer besser

«Bei der Geräuschüberwachung ist es entscheidend zu unterscheiden, was relevanter Lärm ist und was nicht. Ein Bauprojekt befindet sich sehr oft neben einer Hauptstrasse. Die Strasse ist laut, aber das bedeutet natürlich nicht, dass die Baumaschinen zu viel Lärm machen. Das können wir künftig berücksichtigen ohne dass wir die Aufnahmen abhören», so Gelderblom. Das Gerät ist gerade auf den Markt gebracht worden und soll durch selbstständiges Lernen immer besser werden. (pressetext.com)
 

Forschung
Anzeige

Neueste Beiträge

Peter Gassmann verlässt Abraxas
Peter Gassmann, Geschäftsleitungsmitglied von Abraxas, hat sich entschieden das Unternehmen per Ende Juli 2026 zu verlassen. Die Suche nach einer qualifizierten Nachfolge in dieser Führungsposition im strategisch wichtigen Tätigkeitsfeld ist lanciert.
2 Minuten
26. Mär 2026
iWay blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück
Der Internetanbieter iWay wächst 2025 in allen Kernbereichen und stärkt das Partnergeschäft. 2026 wird das Wholesale-Teams ausgebaut.
3 Minuten
26. Mär 2026
KI-Ausschreibung für 57 Mio. Franken von Bundeskanzlei
Die Bundeskanzlei lanciert eine Ausschreibung zur Beschaffung von IT-Dienstleistungen in den Bereichen Daten und künstliche Intelligenz (KI) für insgesamt 57 Millionen Franken. Die Ausschreibung wurde auf der Plattform für öffentliche Ausschreibungen Simap.ch veröffentlicht.
2 Minuten
26. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Zoom erweitert KI-Plattform mit Agentenfunktionen
Neue KI-Funktionen sollen Unternehmensprozesse stärker automatisieren. Dazu führt Zoom agentenbasierte Workflows ein, die Aktionen direkt aus Meetings, Anrufen oder Kundeninteraktionen heraus auslösen können.
3 Minuten
11. Mär 2026
Nadella verspricht KI ohne Cloud-Zwang
Microsoft-CEO Satya Nadella hat auf der AI Tour in München neue Optionen für den entkoppelten Betrieb von Cloud- und KI-Diensten vorgestellt und den Souveränitätsbegriff über die reine Datenhaltung hinaus erweitert.
5 Minuten
4. Mär 2026
KI und Datenplattformen für den Service Public - SAP Public Service Forum 2026
Am SAP Public Services Forum in Bern diskutierten Vertreter aus Verwaltung und Versorgern über Datenplattformen und KI. Auszeichnungen gingen an die Stadt Zürich, das Elektrizitätswerk Schaffhausen und das Paul Scherrer Institut. Neu bietet SAP die Business Data Cloud auf Microsoft Azure für die Schweiz an.
5 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige