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Google eröffnet KI-Zentrum in Berlin

Google hat in Berlin ein neues Zentrum für Künstliche Intelligenz eröffnet. Das Unternehmen investiert über die kommenden vier Jahre 5,5 Milliarden Euro in den Standort Deutschland.
© Google

Das „Google AI Center“ bildet das Herzstück eines umfangreichen Investitionsplans in Höhe von 5,5 Milliarden Euro, mit dem das Unternehmen seine Infrastruktur in Deutschland bis 2029 deutlich ausbauen und die heimische Wirtschaft bei der Nutzung von KI aktiv unterstützen möchte. Gleichzeitig soll das Zentrum die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Politik weiter vertiefen.

In den denkmalgeschützten Räumen des Forums an der Museumsinsel im Bezirk Mitte bringt Google künftig Experten von Google DeepMind, Google Research und Google Cloud an einem Standort zusammen. Ergänzt wird das Zentrum durch einen neuen „AI-Demo-Space“, in dem die neuesten KI-Technologien präsentiert werden. Philipp Justus, Country Manager von Google für Zentraleuropa, bezeichnete das Zentrum als „Plattform für Zusammenarbeit und offenen Austausch“, die den KI-Standort Deutschland nachhaltig stärken soll.

Entscheidung für den KI-Standort Deutschland

Die Eröffnung wird von frischen Kooperationen begleitet: Gemeinsam mit der Technischen Universität München (TUM) und Helmholtz Munich will Google verantwortungsvolle KI-Lösungen für Medizin und Forschung entwickeln – unter anderem im Bereich der Einzelzellforschung.

Hochrechnungen zum wirtschaftlichen Potenzial

Google unterstrich bei der Eröffnung das gewaltige wirtschaftliche Potenzial von Künstlicher Intelligenz. Eine vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag von Google erstellte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein flächendeckender Einsatz generativer KI in Deutschland bis 2034 eine zusätzliche Bruttowertschöpfung von rund 440 Milliarden Euro pro Jahr ermöglichen könnte.

In den nächsten vier Jahren fliessen insgesamt 5,5 Milliarden Euro in den Standort Deutschland – die bislang grösste Investitionssumme des Konzerns hierzulande. Neben dem neuen KI-Zentrum in Berlin gehört dazu der Bau eines weiteren Rechenzentrums im hessischen Dietzenbach sowie der Ausbau der bestehenden Standorte in München und Frankfurt.

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