Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Schweizer Glasfaserabdeckung verbessert sich im europäischen Vergleich stark

Die neuesten Zahlen des FTTH Council Europe zeigen, dass die Schweiz beim Glasfaserausbau im 2025 weiter Fortschritte machte, im europäischen Vergleich holt man zum Durchschnitt auf. 

Glasfaser in der Schweiz

© Gemini

Mit einer FTTH-Abdeckung von 72 % (von 4,1 Millionen Haushalten gem. BFS) liegt die Schweiz noch etwas unter dem europäischen Durchschnitt von 79 %. Wenn man die Abdeckung anhand der 5.5 Mio Wohnungen und Geschäfte misst, so beträgt diese 54%.

Die Nutzungsrate von Glasfaseranschlüssen (Take-up Rate) liegt bei 51 %, was im Vergleich zu 2024 einen leichten Rückgang (–3 %) darstellt. Dieser ist auf die vielen Neuanschlüsse zurückzuführen, welche erst noch ausgelastet werden müssen.

Die Swiss Fibre Net AG (SFN AG) begrüsst die Fortschritte, insbesondere, da die Schweiz nun zum europäischen Durchschnitt aufgeholt hat.

Die Schweiz im europäischen Vergleich:

FTTH-Abdeckung: 72% (EU39-Durchschnitt: 79%), bei 5.5 Mio Haushalten/Geschäften 54%
Take-up Rate: 51% (EU39-Durchschnitt: 54%)
Penetrationsrate: 37% (EU39-Durchschnitt:43%)
Diese Zahlen zeigen, dass die Schweiz deutliche Fortschritte gemacht hat. Jedoch haben andere Länder wie UK (Abdeckung 80%) oder Deutschland (Abdeckung 56%) ebenfalls zugelegt.

Weiterer Handlungsbedarf:

Die SFN AG sieht trotzdem die Notwendigkeit, den Glasfaserausbau weiter zu beschleunigen. Die aktuellen Pläne des Bundesrats, mit einem Breitbandförderungsgesetz Fördermittel ab 2028 bereitzustellen, kommen eher spät. Die digitale Transformation erfordert kontinuierliche Investitionen in die Infrastruktur, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz zu sichern und den digitalen Graben zwischen urbanen und ländlichen Regionen zu schliessen.

Andreas Waber, CEO Swiss Fibre Net AG fügt hinzu:

«Die neuesten Zahlen zur Glasfaserabdeckung in der Schweiz sind eine gute Botschaft, v.a im Vergleich zu den europäischen Nachbarn haben wir aufgeholt. Aber bei 54% Abdeckung von Wohnungen und Geschäften sind immer noch viele Gebiete (v.a ländliche) nicht mit Glasfasern versorgt, hier gibt es in den nächsten Jahren noch Handlungsbedarf. Eine starker und intakter Infrastrukturwettbewerb ist die Grundlage dazu.»

FTTH-Glasfasernetze als nachhaltige Lösung:

FTTH-Netze sind nicht nur die schnellste, sondern auch die ökologisch nachhaltigste Technologie für Kommunikationsnetze. Im Vergleich zu Kupfer- und Kabelnetzen verbrauchen Glasfasernetze deutlich weniger Energie und tragen so zur Verbesserung der ESG-Bilanz (Environmental, Social, Governance) bei. Die SFN AG setzt sich dafür ein, dass der Ausbau von FTTH-Netzen und die Stilllegung nicht mehr gebrauchter Kupfer- und Kabelnetze weiter vorangetrieben wird.

Link zu Studie im PDF-Format

Telekommunikation
Anzeige

Neueste Beiträge

Das erste Trump-Smartphone wird endlich ausgeliefert
Mit einer Verzögerung von mehreren Monaten startet jetzt doch in den USA die Auslieferung des ersten Smartphones der Trump Organization. Der US-Sender NBC konnte bereits ein Exemplar ausprobieren.
2 Minuten
20. Mai 2026
Dennis Brügger neuer Managing Director der Bechtle Schweiz AG
Dennis Brügger übernimmt zum 15. Juni 2026 die Position des Managing Directors der Bechtle Schweiz AG.
2 Minuten
21. Mai 2026
Ronny Peterhans wird neuer CIO der UZH
Ronny Peterhans übernimmt per 1. September 2026 als Chief Information Officer (CIO) die Leitung der Zentralen Informatik der Universität Zürich. Er verfügt über mehr als 25 Jahre IT-Erfahrung.
2 Minuten
21. Mai 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Google Cloud kündigt auf der Next ›26 den Beginn des «Agentic Enterprise» an
Google Cloud hat auf der Google Cloud Next 26 eine Reihe von Innovationen vorgestellt, die jeder Organisation dabei helfen sollen, ein Agentic Enterprise zu werden.
5 Minuten
23. Apr 2026
Kontrolle statt Komfort: Wer steuert unsere Daten?
Digitale Souveränität ist vom Schlagwort zur Führungsaufgabe geworden. Zwischen Cloud-Abhängigkeit, regulatorischem Druck und geopolitischen Spannungen stellt sich eine unbequeme Frage: Wer kontrolliert im Ernstfall die eigenen Daten – und damit das eigene Geschäft?
8 Minuten
13. Mai 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige