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Lesedauer 3 Min.

Versteck auf Google Maps

Die Nachricht darüber, dass US-Spezialkräfte Osama Bin Laden getötet haben, sorgt auch im Internet für hohe Wellen.
© Quelle: Computerworld.ch

Osama Bin Laden wurde Montag früh von US-Spezialkräften in Abbottabad (Pakistan) getötet. Dies gab US-Präsident Obama in einer Rede an die Nation bekannt und nannte auch Details zum Versteck Bin Ladens. Kurze Zeit später stürzten sich Internet-Nutzer auf Google Maps und suchten dort das Versteck. Dabei wurden sie bei diesem Gebude fündig.

© Quelle: Computerworld.ch

Falsches Haus

Das Haus weist starke Ähnlichkeiten zu dem Gelände auf, dass der US-Präsident in seiner Rede beschrieben hatte. Auf Google Maps ist demnach ein Gebäude zu sehen, dass von hohen Mauern umgeben ist. Die Google-Maps-Nutzer tauften den Ort auf «Osama bin Laden's Compound, Abbott?bad, Pakistan». Es ist aber offensichtlich das falsche Haus. In der gestrigen Tagesschau präsentierte das Schweizer Fernsehen ein anderes Gebude. Dieses deckt sich auch mit Bildern, welches in Wikipedia und anderen Stellen veröffentlicht wurden. Die Bilder auf Google Earth sind offenbar veraltet, auf aktuelleren Satellitenaufnahmen der Villa sind weitere Gebäude in unmittelbarer Nähe zu sehen.

© Quelle: Computerworld.ch

Twitter als schnellster Newslieferant

Insbesondere auf Twitter verbreitete sich die Nachricht über die Tötung von Osama Bin Laden wie ein Lauffeuer. Bevor der US-Präsident die Öffentlichkeit informierte, zwitscherte Keith Urbahn als erster die Nachricht im Web. Während der Bush-Ära war Urbahn Generalstabschef des US-Verteidigungsministers Donald Rumsfeld. Die Nachricht verbreitete sich dann auf Twitter und im Web, ehe Nachrichtenagenturen es melden konnten.  Ein anderer Twitter-Nutzer, Sohaib Athar, berichtete von einem Angriff in Abbottabad und beklagte sich über die lauten Geräusche von Hubschraubern und Explosionen. Erst Stunden später wurde ihm bewusst, dass er live vom Angriff der US-Spezialeinheit auf Osama Bin Laden berichtet hatte. Am Montagnachmittag hatte er bereits über 76'000 Follower, aktuell sind es beinahe 89'000.

Harald Schodl

Android Digitalisierung Forschung Instagram Netzpolitik Politik X (Twitter)
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