Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Umsatz mit Spielen auf Smartphones und Tablets steigt weiter

Die Popularität von Spiele-Apps ist in Deutschland ungebrochen: Der Umsatz mit den Spielen für Smartphones und Tablets stieg im Jahr 2025 auf rund 2,7 Milliarden Euro. Seit dem Jahr 2021 ist er damit um 25 Prozent gewachsen.
Spieler mit Smartphone
© Motorola

Der Markt für Mobile Gaming auf Smartphones und Tablets entwickelt sich in Deutschland weiter stark: Der Umsatz stieg im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Seit 2021 ist dieser Markt um insgesamt 25 Prozent gewachsen. Das zeigen Zahlen, die der game – Verband der deutschen Games-Branche auf Basis von Daten der Marktforschungsunternehmen YouGov und Sensor Tower veröffentlicht hat.

Insgesamt rund 28 Millionen Deutsche spielen mobil vor allem auf Smartphones. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 38,8 Jahren. Mit 56 Prozent ist die Mehrheit der Mobile Gamer weiblich, 44 Prozent sind Männer. 

Nahezu der gesamte Umsatz mit Mobile Games in Deutschland entfällt auf In-App-Käufe. Damit wurden 2025 rund 2,6 Milliarden Euro umgesetzt, was einem Anteil am Gesamtumsatz mit Mobile Games von 97 Prozent entspricht. Zu diesem hohen Anteil trage laut dem Verband vor allem das Free-to-Play-Prinzip bei, auf dem der Grossteil der Mobile Games beruht: Damit sind Spiele-Apps grundsätzlich kostenlos zugänglich und zusätzliche Inhalte sowie Erweiterungen können freiwillig im Spiel per In-App-Kauf erworben werden. 

Rund 56 Millionen Euro werden mit Gebühren für Online-Gaming-Services auf Smartphones und Tablets generiert – darunter sind Abonnement-Services wie Apple Arcade und Google Play Pass, die Zugang zu einem grossen Spiele-App-Katalog verschaffen und häufig eine werbefreie Nutzung oder die Nutzung ohne den Kauf von Zusatzinhalten ermöglichen. Mit dem Kauf einzelner Spiele-Apps werden nur noch 19 Millionen Euro umgesetzt, was einem Anteil von einem Prozent am Gesamtumsatz entspricht.

«Eine grosse Spielevielfalt von kurzweiligen Gelegenheitsspielen bis hin zu grossen Abenteuerwelten, Online-Multiplayer-Runden und sogar E-Sport-Wettbewerben: All das bietet Mobile Gaming heutzutage einfach und von überall aus. Diese grosse Zugänglichkeit hat diese Games zur beliebtesten Möglichkeit des Spielens in Deutschland gemacht. Dass 28 Millionen Menschen in Deutschland über alle Generationen und Geschlechter Mobile Games spielen, unterstreicht das eindrucksvoll», sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game.

Marktanalyse
Anzeige

Neueste Beiträge

Bitkom: Deutsche Digitalwirtschaft zeigt sich weiter stabil
Laut dem Bitkom soll der deutsche Markt für IT und Telekommunikation auch 2026 weiter wachsen. Einen Boom gibt es im Segment der Cloud-Software und bei KI-Plattformen, während der TK-Bereich deutlich weniger zulegt, doch zumindest Zeichen der Erholung aufweist.
3 Minuten
9. Jul 2026
ICT-Fachmesse CONNECT von Brack.Alltron erscheint in neuem Gewand
Unter dem Motto «Unboxing Tomorrow» möchte die Handelsgruppe Brack.Alltron die ICT-Themen von morgen präsentieren. 
3 Minuten
10. Jul 2026
Mittelklasse: Nothing zeigt das Phone (4b)
Beim neuen Phone (4b) setzt Nothing auf ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis. Das Design der Rückseite ist weniger extravagant als bei anderen Modellen des Herstellers, hat aber zumindest wieder ein ungewöhnliches Element.
2 Minuten
9. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Streik abgewendet: Deutsche Telekom einigt sich mit Ver.di
Die Telekom und die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Für die rund 60'000 Tarifbeschäftigten des Netzbetreibers gilt unter anderem bis Ende 2028 ein Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.
3 Minuten
31. Mai 2026
«KI wird ein Treiber für Wachstum» - Interview Corinna Schumacher, ServiceNow
KI-Agenten übernehmen immer mehr Routineaufgaben. ServiceNow sieht darin keine Bedrohung für Mitarbeitende, sondern eine neue Arbeitsteilung, erklärt Corinna Schumacher im Interview.
7 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige