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Taiwanesischer Chip-Riese TSMC profitiert vom KI-Boom

Der taiwanische Chip-Hersteller TSMC hat im dritten Quartal dank des weltweiten Booms bei Künstlicher Intelligenz mehr verdient als erwartet. Der Gewinn stieg um 39 Prozent auf 452,3 Milliarden Taiwan-Dollar (rund 11,7 Milliarden Franken).
© (Quelle: Chiang Ying-Ying/AP/dpa)

Insgesamt erzielte TSMC im dritten Quartal einen Umsatz von 989,92 Milliarden Taiwan-Dollar (25,7 Milliarden Franken). Im Jahresvergleich entspricht das einem Anstieg von rund 30 Prozent. 

Der Konzern profitiert besonders von der hohen Nachfrage nach leistungsstarken Prozessoren, die etwa in den Grafikchips von Nvidia stecken und für KI-Anwendungen wie ChatGPT benötigt werden. Als wichtigster Auftragsfertiger für Konzerne wie Apple und Nvidia gilt TSMC als einer der grössten Gewinner der weltweiten KI-Investitionswelle.

Grosses KI-Geschäft, jedoch auch Risiken

Zwar laufen die Geschäfte gut, doch Beobachter verweisen auf wachsende Risiken. Der zunehmende Handelsdruck der USA unter Präsident Donald Trump und die geopolitischen Spannungen zwischen Washington und Peking könnten die Branche belasten. Auch drängt Washington darauf, dass mehr Halbleiter in den USA produziert werden.

Hinzu kommt die Sorge vor einem möglichen Konflikt zwischen China und Taiwan, der auch strategisch wichtige Werke von TSMC auf der Insel betreffen könnte. Um sich unabhängiger zu machen, baut das Unternehmen derzeit Produktionskapazitäten in den USA, Japan wie auch im deutschen Dresden auf.

Künstliche Intelligenz (KI) Unternehmensnachrichten
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