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Lesedauer 2 Min.

Razzien wegen Bestechung beim Glasfaserausbau in Deutschland

Ein Mitarbeiter einer Telekom-Tochterfirma soll für Bestechungsgeld Aufträge zum Glasfaserausbau an eine Duisburger Baufirma vergeben haben. Die Polizei in Nordrhein-Westfalen führte deshalb eine Grossrazzia durch.
© ChatGPT

Für den aktuellen Ausbau der Glasfasernetze fliesst viel Geld an Baufirmen. Das verführte offenbar einen 37-jährigen Bonner Mitarbeiter der Telekom-Tochterfirma Telekom Technik GmbH dazu, Bestechungsgelder anzunehmen. Er soll im Gegenzug für die Vergabe von Bauaufträgen an ein Duisburger Unternehmen mehrfach drei Prozent der jeweiligen Auftragssumme erhalten haben. Laut der Nachrichtenagentur dpa sei so eine sechsstellige Summe in mittlerer Höhe zusammengekommen.

Im Zuge der Ermittlungen hat das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen am Dienstagmorgen insgesamt 40 Hausdurchsuchungen in Firmen und Wohnimmoblilien durchgeführt und zusätzlich diverse Bankschliessfächer öffnen lassen. Insgesamt wird gegen zehn Personen, überwiegend aus der Baubranche, wegen Bestechlichkeit und Bestechung ermittelt.

Nach Angaben der Telekom hat zunächst ein aufmerksamer Kollege anonym intern einen Hinweis gegeben. Der Verdacht hat sich erhärtet, weshalb der Konzern schliesslich Anzeige erstattet hat, worauf das LKA NRW im Herbst verdeckte Ermittlungen einleiten konnte.

Recht Telekommunikation
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