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Oppo zieht seine Marke OnePlus aus Europa zurück

Der chinesische Smartphone-Hersteller Oppo will die eigene Marke stärken und zieht deshalb seine Tochter OnePlus aus Europa und den USA zurück. Kundendienst und Updates sollen aber für bereits verkaufte Geräte bestehen bleiben.
OnePlus 15

Das OnePlus 15 war Ende 2025 der letzte Launch auf dem deutschen Markt

© OnePlus

Es gab viele Gerüchte und Indizien, dass für die Smartphones der Marke OnePlus das Ende eingeläutet wurde. Jetzt hat die Mutter Oppo bestätigt, dass OnePlus sich aus Europa und Nordamerika zurückzieht und keine neuen Produkte mehr auf den Markt kommen sollen. Es werden lediglich die Restbestände abverkauft. Nach einem Bericht von Bloomberg soll der Rückzug auch aus Indien folgen, so dass es die Marke künftig nur noch in China geben könnte.

OnePlus wurde vor 13 Jahren von Carl Pei und Pete Lau in Shenzhen in China gegründet, Hauptinvestor war offenbar Oppo. Ein Jahr später kam das erste Smartphone auf den Markt. In den folgenden Jahren erwarb die Marke mit technisch hochwertigen Geräten zu attraktiven Preis so etwas wie Kultstatus und erweiterte den reinen Vertrieb über den eigenen Webshop auch auf den breiteren Handel. Aufgrund eines Patentrechtsstreits mit Nokia konnten von August 2022 bis Januar 2024 keine Smartphones in Deutschland mehr verkauft werden, die hiesige Vertriebsorganisation wurde praktisch aufgelöst. Seitdem gab es nur zaghafte Schritte zurück, die aber von wenig Erfolg gekrönt wurden.

Die Mutter will nun die eigene Marke Oppo stärken, noch sind dazu allerdings wenig Aktivitäten in Europa und speziell in Deutschland zu erkennen. Zumindest verspricht Oppo, dass alle Garantien und die versprochenen Updates für OnePlus-Smartphones in vollem Umfang erfüllt werden sollen. Gegenüber der US-Website The Verge erklärte das Unternehmen, dass die Geräte demnächst von der Benutzeroberfläche OxygenOS von OnePlus auf Oppos ColorOS umgestellt werden sollen.

   

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