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Lesedauer 4 Min.

Neue KI-Modellarchitektur maximiert Erkennungsraten

Upgrade von Retarus Intelligent Document Processing beschleunigt komplexe Supply-Chain-Prozesse.
© (Quelle: Retarus)

Retarus, Anbieter von cloudbasierten Lösungen für sichere Business-Kommunikation, stellt seine Lösung Intelligent Document Processing (IDP) ab sofort mit einer neuen Modellarchitektur bereit. Diese ermöglicht eine nahezu fehlerfreie automatisierte Dokumentenerfassung und reduziert dank der hohen Datenqualität den manuellen Nachbearbeitungsaufwand auf ein Minimum. Unternehmen profitieren zudem von einer schnellen Implementierung und mehr Flexibilität bei Konfiguration und Skalierung. Als technologische Grundlage dient das französische KI-Modell Mistral Small mit 24 Milliarden Parametern, das höchste europäische Souveränitäts-Standards erfüllt.

Die neue IDP-Architektur ersetzt bisher eingesetzte Einzelmodelle durch ein zentrales, skalierbares Large Language Modell (LLM), das eine Vielzahl unterschiedlicher Dokumententypen und -formate unterstützt. Die Lösung eignet sich daher insbesondere für grosse Industrieunternehmen mit komplexen IT-Landschaften und globalen Lieferketten, bei denen grosse Mengen an Belegen mit komplexen Strukturen schnell, zuverlässig und automatisiert verarbeitet werden müssen. Beim Einsatz von Retarus IDP profitieren Kunden zudem von der langjährigen EDI-Expertise von Retarus: Durch die optionale Kopplung mit Retarus EDI lassen sich die extrahierten Daten automatisiert in ERP-Systeme übertragen.  

Subline Items Splitting minimiert Aufwand bei komplexen Bestellungen

In vielen dokumentenbasierten Prozessen, etwa bei Bestellungen, Auftragsbestätigungen oder Lieferscheinen, enthalten einzelne Positionen mehrere Varianten, wie etwa Teilmengen oder Grössenangaben. Klassische IDP-Systeme stossen hier häufig an ihre Grenzen: Die Erkennung dieser sogenannten Subline Items bleibt oftmals unvollständig und führt in der Folge zu manuellen Korrekturen oder Prozessabbrüchen. Retarus IDP erkennt erstmals automatisiert detaillierte Informationen innerhalb einzelner Positionen. Diese Unterpositionen werden kontextbezogen verarbeitet und in strukturierter Form an nachgelagerte Systeme übergeben. Dadurch steigt die Datenqualität und das Team wird bei der Nachbearbeitung entlastet.

Präziser und schneller dank Instant Learning

Ein weiteres zentrales Merkmal der neuen Architektur ist das sogenannte Instant Learning, bei dem das System im laufenden Betrieb ohne zusätzliches Training aus den verarbeiteten Dokumenten «lernt». Dabei nutzt Retarus IDP Referenzdaten aus ähnlichen, bereits analysierten Eingängen, um neue Inhalte schneller zu erkennen und automatisiert kontextbezogen auszuwerten. Auf diese Weise müssen nur noch Sonderfälle manuell nachbearbeitet werden, während sich neue Formate wesentlich schneller und flexibler integrieren lassen. Insbesondere bei neuen Kunden, Lieferanten oder Dokumententypen führt dies zu einer spürbar höheren betrieblichen Effizienz. 

Souveräne KI als Basis für zukunftssichere Automatisierung

«Mit der neuen IDP-Architektur schaffen wir die Grundlage dafür, dass unsere Kunden ihre Automatisierungsprojekte schnell und flexibel um weitere Use Cases erweitern können», erklärt Martin Hager, Geschäftsführer und Gründer von Retarus. «Dabei setzen wir bewusst auf souveräne, europäische KI-Infrastruktur. Unsere Kunden profitieren von einer zukunftssicheren Lösung, die höchsten Anforderungen an Performance und Präzision gerecht wird. So können Unternehmen in Zeiten rasanter Marktdynamik ihre Prozesse entlang der gesamten Lieferkette effizient gestalten.» «IDP durchläuft derzeit einen massiven technologischen Wandel weg von dokumentspezifischen Machine-Learning-Modellen hin zu Large Language Models», sagt Dan Lucarini, Lead Analyst IDP bei Deep Analysis. «Eine einheitliche LLM-Architektur prozessiert alle wichtigen Dokumententypen ohne oder mit nur geringem Trainingsaufwand. Dadurch kann Retarus seine Kunden noch besser dabei unterstützen, individuelle geschäftskritische Prozesse erfolgreich zu optimieren. Mistral ist aus unserer Sicht eine kluge Wahl: Das Modell bietet eine wettbewerbsfähige Dokumenten-Performance und ist zudem für jedes Unternehmen mit Sitz in der EU attraktiv.»

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