Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Finanzsektor bleibt unverändert wichtig für Schweizer Wirtschaft

Die Finanzbranche bleibt eine grosse Stütze der Schweizer Wirtschaft. Neben der Grundversorgung (Bankkonto, Kredit, Versicherung) im Inland trägt die Branche substanziell zum Export bei.
© (Quelle: Shutterstock.com/Natali Glado)

Von den Dienstleistungsexporten haben 2023 Bankdienstleistungen 16,0 Prozent ausgemacht, 6,4 Prozent entfielen auf Versicherungsdienstleistungen.

Insgesamt entstand entlang der Wertschöpfungsketten von Banken und Versicherungen im vergangenen Jahr eine Wertschöpfung von 108,4 Milliarden Franken, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie von BAK Economics im Auftrag der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) und des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV) hervorgeht. Damit verbunden sind knapp 480'000 Vollzeitstellen.

Von der gesamten Wertschöpfung gehen 73,9 Milliarden Franken auf das Konto von direkten Effekten, und 34,5 Milliarden gehen auf indirekte Effekte zurück. Indirekte Effekte entstehen wenn Banken und Versicherungen Wirtschaftsaktivitäten in anderen Branchen auslösen, indem sie etwa Beratungs- und IT-Dienstleistungen beziehen. Zudem profitieren der Handel und das Gewerbe von den Konsumausgaben der Angestellten im Finanzsektor.

Beschäftigungsrückgang wegen CS

Die Branche trägt ausserdem substantiell zu den Steuereinnahmen in der Schweiz bei: Laut BAK Economics beliefen sich diese 2023 auf 20,7 Milliarden Franken. Das seien 12,6 Prozent der Fiskalerträge der öffentlichen Hand. Diese ergeben sich zum einen aus der Besteuerung der Einkommen und Gewinne. Zum anderen werden Finanzmarkttransaktionen und Finanzdienstleistungen besteuert.

Im laufenden Jahr wird bei den Banken gemäss Studie mit einem Wachstum im Kommissionsgeschäft gerechnet. Die Kreditnachfrage dürfte derweil weiterhin stabil bleiben. Die Integration der Credit Suisse in die UBS und der geplante Stellenabbau dürften derweil die Beschäftigungsentwicklung der Banken prägen. 2024 wird insgesamt mit einem Mitarbeiterrückgang von 0,6 Prozent gerechnet, 2025 mit einem solchen von 1,1 Prozent.

Die Versicherungen ihrerseits befänden sich - wegen hoher Schadenzahlungen in der Vergangenheit und wirtschaftlicher Unsicherheit - in einem «harten Markt, so die BAK-Ökonomen. Eine grosse Nachfrage trifft auf ein knappes Angebot - deshalb sei mit einer Zunahme des Versicherungsvolumens zu rechnen.

Fintech Schweiz
Anzeige

Neueste Beiträge

Ronny Peterhans wird neuer CIO der UZH
Ronny Peterhans übernimmt per 1. September 2026 als Chief Information Officer (CIO) die Leitung der Zentralen Informatik der Universität Zürich. Er verfügt über mehr als 25 Jahre IT-Erfahrung.
2 Minuten
21. Mai 2026
Dennis Brügger neuer Managing Director der Bechtle Schweiz AG
Dennis Brügger übernimmt zum 15. Juni 2026 die Position des Managing Directors der Bechtle Schweiz AG.
2 Minuten
21. Mai 2026
Das erste Trump-Smartphone wird endlich ausgeliefert
Mit einer Verzögerung von mehreren Monaten startet jetzt doch in den USA die Auslieferung des ersten Smartphones der Trump Organization. Der US-Sender NBC konnte bereits ein Exemplar ausprobieren.
2 Minuten
20. Mai 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Tuning und Ergonomie für jedes Display - Apple-Ecke
Bei der Ergonomie am Arbeitsplatz denkt man zuerst an die korrekte Tischhöhe oder an die ­Anpassungen des Bürostuhls. Doch genauso wichtig sind die Einstellungen am Mac: Sie sorgen für den Unterschied zwischen einem Arbeitsplatz und einer Wohlfühlzone.
3 Minuten
30. Apr 2026
«Swiss IT-Studie» - KI im Business - Computerworld Ausgabe 1/2026
Am Thema KI kommt niemand mehr vorbei. Das sehen auch die befragten Schweizer Unternehmen. Wo und wie man diese einsetzen könnte und welchen Nutzen damit verbunden ist, da scheiden sich die Geister. Die Schweiz im KI-Dilemma?
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige