Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Die E-Vignette hat sich 2024 in der Schweiz rasch etabliert

Für das Vignettenjahr 2024 konnten Käuferinnen und Käufer erstmals zwischen der konventionellen Klebevignette und der E-Vignette wählen. Gut ein Drittel der Käuferinnen und Käufer entschied sich für die digitale Variante.
© (Quelle: admin.ch)

Wer die Schweizer Autobahnen nutzen will, braucht seit 1985 eine Vignette. Bis zum 1. August 2023 war diese ausschliesslich als Klebevignette erhältlich. Dann liess sich die Vignette 2023 auch als E-Vignette kaufen und ab dem 1. Dezember 2023 war mit der Vignette 2024 erstmals der Kauf einer E-Vignette für ein ganzes Vignettenjahr möglich. Die Zahlen des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) zeigen nun, dass diese neue Möglichkeit auf Anklang gestossen ist: Von den rund 11 Millionen verkauften Vignetten entfielen rund 35 Prozent auf die digitale Variante.

Der Grossteil der verkauften E-Vignetten wurde im Inland nachgefragt, rund 2,35 Millionen Stück. Gemessen an den gesamthaft verkauften E-Vignetten entspricht dies einem Anteil von etwa 61,9 Prozent. 38,1 Prozent wurden von Personen gekauft, deren Fahrzeug im Ausland immatrikuliert ist. Am grössten war die Nachfrage in Deutschland (16,4 Prozent), gefolgt von Frankreich (8,7 Prozent), Italien (3,5 Prozent), den Niederlanden (1,8 Prozent) und Belgien (1,7 Prozent). Die restlichen Käufe verteilten sich auf diverse weitere Länder.

Ausschlaggebend für die grosse Nachfrage nach der E-Vignette dürften deren Vorteile gegenüber der Klebevignette sein. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass die E-Vignette digital an die Kontrollschildnummer gebunden ist. Sie kann zeit- und ortsunabhängig mit wenigen Klicks online gekauft werden und ist direkt nach der Bezahlung gültig. Sie muss nicht an das Fahrzeug angebracht und wieder entfernt werden. Für Wechselschilder wird nur noch eine E-Vignette benötigt, anstatt wie bisher für jedes Fahrzeug eine eigene Klebevignette. Weiter muss beim Kauf eines neuen Fahrzeugs im Verlauf des Jahres keine neue E-Vignette bezogen werden, sofern das gleiche Kontrollschild benutzt wird. Ebenso entfällt eine Neubeschaffung im Falle eines Scheibenbruchs. Reisende aus dem Ausland vermeiden zudem mit dem vorzeitigen Kauf einer E-Vignette unnötige Stopps und sind somit rascher am Ziel.

Das Icon zur E-Vignette und die Klebevignette 2025 sind orange. Beide Varianten der Vignette kosten 40 Franken und werden ab dem 1. Dezember 2024 erhältlich sein. Die Klebevignette kann an den üblichen Verkaufsstellen wie Post, Garagen und Tankstellen, die E-Vignette unter www.e-vignette.ch gekauft werden.

Digitalisierung Egov
Anzeige

Neueste Beiträge

Anpassung der Energieetikette für Neuwagen ab 1. Januar 2027
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat die Grundlagendaten der Energieetikette für Personenwagen aktualisiert.
3 Minuten
ICT-Fachmesse CONNECT von Brack.Alltron erscheint in neuem Gewand
Unter dem Motto «Unboxing Tomorrow» möchte die Handelsgruppe Brack.Alltron die ICT-Themen von morgen präsentieren. 
3 Minuten
10. Jul 2026
Mittelklasse: Nothing zeigt das Phone (4b)
Beim neuen Phone (4b) setzt Nothing auf ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis. Das Design der Rückseite ist weniger extravagant als bei anderen Modellen des Herstellers, hat aber zumindest wieder ein ungewöhnliches Element.
2 Minuten
9. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Streik abgewendet: Deutsche Telekom einigt sich mit Ver.di
Die Telekom und die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Für die rund 60'000 Tarifbeschäftigten des Netzbetreibers gilt unter anderem bis Ende 2028 ein Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.
3 Minuten
31. Mai 2026
«KI wird ein Treiber für Wachstum» - Interview Corinna Schumacher, ServiceNow
KI-Agenten übernehmen immer mehr Routineaufgaben. ServiceNow sieht darin keine Bedrohung für Mitarbeitende, sondern eine neue Arbeitsteilung, erklärt Corinna Schumacher im Interview.
7 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige