Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Bundesrat Guy Parmelin unterzeichnet Digitalabkommen mit Singapur

Bundesrat Guy Parmelin und Vertreterinnen und Vertreter der anderen EFTA-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen haben  mit der singapurischen Ministerin für Handelsbeziehungen, Grace Fu, ein Abkommen zum digitalen Handel unterzeichnet.
© (Quelle: EFTA)

Damit setzt die Schweiz ihre erfolgreiche Politik zur Stärkung des digitalen Handels und zur Diversifizierung ihrer Handelsbeziehungen fort. Das Digitalabkommen wird die Rahmenbedingungen für den Handel zwischen der Schweiz und dem wichtigen Partner in Asien weiter verbessern.

Die Schweiz setzt sich im Rahmen ihrer Aussenwirtschaftsstrategie für internationale Regeln zum digitalen Handel ein. Sie hat in der Vergangenheit mit neun Partnern Regeln zum digitalen Handel im Rahmen ihrer Freihandelsabkommen vereinbart, zuletzt mit Chile. Das Digitalabkommen wird in das seit 2003 in Kraft stehende Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Singapur integriert werden. Das Freihandelsabkommen wird damit den Handel mit Singapur umfassend abdecken.

Das Digitalabkommen vereinfacht den Handel mit Gütern und Dienstleistungen und erhöht die Rechtssicherheit. Es sichert insbesondere den freien Datenfluss unter Einhaltung der Regeln zum Schutz persönlicher Daten, verbietet die Erhebung von Zöllen auf elektronische Übermittlungen und sieht den Schutz von Quellcodes von Computerprogrammen vor. Zudem stärkt es das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten in den digitalen Handel indem die Parteien verpflichtet werden, Regulierungen zum Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten und zur Verhinderung unerwünschter Werbenachrichten (SPAM) aufrechtzuerhalten oder, falls nicht vorhanden, einzuführen.

Singapur ist ein wichtiger Partner für die Schweiz, im Bereich der Finanzdienstleistungen, aber auch in der Logistik, oder für IKT-Dienstleistungen, wie in zahlreichen weiteren Sektoren. Im Jahr 2024 belief sich der bilaterale Waren- und Dienstleistungshandel auf rund 5 Milliarden Schweizer Franken.

Der Bundesrat wird im Frühling 2026 eine Vernehmlassung zum Digitalabkommen durchführen. Danach wird er das Abkommen dem Parlament zur Genehmigung unterbreiten. Das Abkommen wird nach Abschluss der internen Genehmigungsprozesse in den Vertragsstaaten in Kraft treten.

Digitalisierung Politik
Anzeige

Neueste Beiträge

Das erste Trump-Smartphone wird endlich ausgeliefert
Mit einer Verzögerung von mehreren Monaten startet jetzt doch in den USA die Auslieferung des ersten Smartphones der Trump Organization. Der US-Sender NBC konnte bereits ein Exemplar ausprobieren.
2 Minuten
20. Mai 2026
Video-Ki Gemini Omni vorgestellt - PCtipp hat sie ausprobiert
Google präsentiert mit Gemini Omni ein neues Modell, das aus allen möglichen Eingaben wie Audio, Text, Video oder Bildern vielfältige Ausgaben erzeugen kann – angefangen bei Videos. Wir haben es getestet.
3 Minuten
21. Mai 2026
Ronny Peterhans wird neuer CIO der UZH
Ronny Peterhans übernimmt per 1. September 2026 als Chief Information Officer (CIO) die Leitung der Zentralen Informatik der Universität Zürich. Er verfügt über mehr als 25 Jahre IT-Erfahrung.
2 Minuten
21. Mai 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Tuning und Ergonomie für jedes Display - Apple-Ecke
Bei der Ergonomie am Arbeitsplatz denkt man zuerst an die korrekte Tischhöhe oder an die ­Anpassungen des Bürostuhls. Doch genauso wichtig sind die Einstellungen am Mac: Sie sorgen für den Unterschied zwischen einem Arbeitsplatz und einer Wohlfühlzone.
3 Minuten
30. Apr 2026
«Swiss IT-Studie» - KI im Business - Computerworld Ausgabe 1/2026
Am Thema KI kommt niemand mehr vorbei. Das sehen auch die befragten Schweizer Unternehmen. Wo und wie man diese einsetzen könnte und welchen Nutzen damit verbunden ist, da scheiden sich die Geister. Die Schweiz im KI-Dilemma?
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige