Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Bund und Kantone beschliessen weitere Entwicklung im Bereich digitale Verwaltung

Der Bundesrat und die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) haben das Zielbild für die zukünftige föderale Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Verwaltung verabschiedet.
© (Quelle: Digitale Verwaltung Schweiz)

Sie haben ein Mandat zur Konkretisierung dieses Zielbilds erteilt und der Bundesrat hat die Erarbeitung einer Vernehmlassungsvorlage für eine Teilrevision der Bundesverfassung beauftragt. Der Bundesrat und die KdK haben damit einen Grundsatzentscheid zur Weiterentwicklung der Digitalen Verwaltung Schweiz (DVS) in Richtung politische Plattform mit verbindlicher Standardsetzung getroffen.

Die digitale Transformation der Verwaltungen von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden verlangt eine koordinierte, gesamtschweizerische Vorgehensweise. Für die nächste Etappe haben der Bundesrat und die KdK gemeinsam festgelegt, wie die föderale Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Verwaltung weiterentwickelt werden soll. Sie haben ein Zielbild formuliert und dieses zusammen mit einem Mandat zur weiteren Konkretisierung am 12. bzw. 19. Dezember 2025 verabschiedet. Bund und Kantone bekunden damit ihren Willen, die föderale Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Verwaltung institutionell und fachlich auszubauen.

Das Zielbild umfasst zwei Stossrichtungen. Mit Stossrichtung 1 wird die gemeinsame Steuerung und die Zusammenarbeit von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden intensiviert. Im Fokus stehen dabei die weitere Schaffung von Synergien und die Förderung der Interoperabilität durch die gemeinsame Entwicklung von Standards und Architekturen. Parallel wird mit der Stossrichtung 2 eine neue Bundeskompetenz mit spezifischen Regeln zur Mitwirkung der Kantone, Städte und Gemeinden angestrebt, damit künftig wesentliche Standards, wie beispielsweise solche für den Datentransfer zwischen Behörden, für alle Gemeinwesen verbindlich sind.

Das Zielbild wurde von April bis September 2025 vernehmlasst. Bund und Kantone sowie Städte und Gemeinden begrüssen den Zielbildentwurf. Sie haben in ihren Stellungnahmen die Notwendigkeit einer intensiveren föderalen Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Verwaltung unterstrichen, wobei der in der DVS verankerte föderalistische Ansatz fortgeführt werden müsse. Gestützt auf die Konsultationsrückmeldungen wurde der Zielbildentwurf präzisiert.

Start der weiteren Arbeiten zur Konkretisierung des Zielbilds ab 2026

Mit dem Mandat haben der Bundesrat und die KdK die DVS mit der weiteren Konkretisierung des Zielbilds beauftragt. Ziel ist es, in einem nächsten Schritt ein Gesamtkonzept für die Umsetzung der beiden Stossrichtungen zu erarbeiten. Für die bezüglich Stossrichtung 2 nötige Teilrevision der Bundesverfassung hat der Bundesrat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement mit der Erarbeitung einer Vernehmlassungsvorlage beauftragt und eine tripartite Kommission eingesetzt. In der Kommission werden sich der Bund, die Kantone, die Städte und Gemeinden beraten und eine offene Diskussion darüber führen können, wie die gesetzten Ziele rechtlich am besten umgesetzt werden können. Das Gesamtkonzept soll analog dem Zielbild bei Bund, Kantonen sowie dem Schweizerischen Städteverband und dem Schweizerischen Gemeindeverband konsultiert und im Jahr 2027 vom Bundesrat und der KdK verabschiedet werden.

Zielbild der künftigen föderalen Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Verwaltung (PDF)

Digitalisierung Egov Politik
Anzeige

Neueste Beiträge

Video-Ki Gemini Omni vorgestellt - PCtipp hat sie ausprobiert
Google präsentiert mit Gemini Omni ein neues Modell, das aus allen möglichen Eingaben wie Audio, Text, Video oder Bildern vielfältige Ausgaben erzeugen kann – angefangen bei Videos. Wir haben es getestet.
3 Minuten
21. Mai 2026
Das erste Trump-Smartphone wird endlich ausgeliefert
Mit einer Verzögerung von mehreren Monaten startet jetzt doch in den USA die Auslieferung des ersten Smartphones der Trump Organization. Der US-Sender NBC konnte bereits ein Exemplar ausprobieren.
2 Minuten
20. Mai 2026
Ronny Peterhans wird neuer CIO der UZH
Ronny Peterhans übernimmt per 1. September 2026 als Chief Information Officer (CIO) die Leitung der Zentralen Informatik der Universität Zürich. Er verfügt über mehr als 25 Jahre IT-Erfahrung.
2 Minuten
21. Mai 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Tuning und Ergonomie für jedes Display - Apple-Ecke
Bei der Ergonomie am Arbeitsplatz denkt man zuerst an die korrekte Tischhöhe oder an die ­Anpassungen des Bürostuhls. Doch genauso wichtig sind die Einstellungen am Mac: Sie sorgen für den Unterschied zwischen einem Arbeitsplatz und einer Wohlfühlzone.
3 Minuten
30. Apr 2026
«Swiss IT-Studie» - KI im Business - Computerworld Ausgabe 1/2026
Am Thema KI kommt niemand mehr vorbei. Das sehen auch die befragten Schweizer Unternehmen. Wo und wie man diese einsetzen könnte und welchen Nutzen damit verbunden ist, da scheiden sich die Geister. Die Schweiz im KI-Dilemma?
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige