Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Adobe darf Software-Firma Semrush schlucken

Adobe darf den Suchmaschinenoptimierer Semrush übernehmen. Den geplanten Kauf hat das Bundeskartellamt im sogenannten Vorprüfverfahren fusionskontrollrechtlich freigegeben. 
© Adobe

Der Kaufpreis liegt über 400 Mio. Euro.

«Ausreichende Ausweichalternativen»

«Da eine erhebliche Verstärkung der Marktstellungen infolge des Zusammenschlusses etwa im Bereich des sich sehr dynamisch entwickelnden Feldes der Antwortmaschinenoptimierung und des Content Managements nicht von vornherein auszuschliessen war, hat das Bundeskartellamt substanzielle Ermittlungen bei Kunden und Wettbewerbern vorgenommen», so Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts.

Im Zuge der Prüfung habe die Bonner Behörde keine ernsthaften Bedenken gegen eine Übernahme festgestellt. Vielmehr haben sich herausgestellt, dass ausreichende Ausweichalternativen bestünden und keine Marktabschottung etwa über eine Bündelung der Produkte der Unternehmen zu befürchten sei. Daher habe man das Vorhaben freigegeben.

Optimierung der Markensichtbarkeit

Adobe ist unter anderem für seine Kreativitäts- und Produktivitätsanwendungen wie die Bildbearbeitungs-Software «Photoshop» sowie seine PDF-Software bekannt ist. Auch Software für Marketing und Commerce bietet das Unternehmen an, darunter den «Adobe Experience Manager» zur Erstellung und Verwaltung von Online-Inhalten wie Texten, Bildern und Videos.

Die weniger bekannte Semrush Holdings bietet Software für Online-Sichtbarkeits-Management an, darunter Anwendungen zur Suchmaschinenoptimierung in Hinblick auf die Webpräsenz von Marken. Neu im Sortiment sind Tools zur Optimierung von Markensichtbarkeit und -images in KI-Modellen respektive in darauf aufbauenden Chatbots wie ChatGPT oder Gemini. (pressetext.om)
 

Anzeige

Neueste Beiträge

ICT-Fachmesse CONNECT von Brack.Alltron erscheint in neuem Gewand
Unter dem Motto «Unboxing Tomorrow» möchte die Handelsgruppe Brack.Alltron die ICT-Themen von morgen präsentieren. 
3 Minuten
10. Jul 2026
Bitkom: Deutsche Digitalwirtschaft zeigt sich weiter stabil
Laut dem Bitkom soll der deutsche Markt für IT und Telekommunikation auch 2026 weiter wachsen. Einen Boom gibt es im Segment der Cloud-Software und bei KI-Plattformen, während der TK-Bereich deutlich weniger zulegt, doch zumindest Zeichen der Erholung aufweist.
3 Minuten
9. Jul 2026
Mittelklasse: Nothing zeigt das Phone (4b)
Beim neuen Phone (4b) setzt Nothing auf ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis. Das Design der Rückseite ist weniger extravagant als bei anderen Modellen des Herstellers, hat aber zumindest wieder ein ungewöhnliches Element.
2 Minuten
9. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Streik abgewendet: Deutsche Telekom einigt sich mit Ver.di
Die Telekom und die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Für die rund 60'000 Tarifbeschäftigten des Netzbetreibers gilt unter anderem bis Ende 2028 ein Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.
3 Minuten
31. Mai 2026
«KI wird ein Treiber für Wachstum» - Interview Corinna Schumacher, ServiceNow
KI-Agenten übernehmen immer mehr Routineaufgaben. ServiceNow sieht darin keine Bedrohung für Mitarbeitende, sondern eine neue Arbeitsteilung, erklärt Corinna Schumacher im Interview.
7 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige