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Lesedauer 4 Min.

Samsung Galaxy Ring im Test

Klein, aber oho: Samsungs Galaxy-Ring ist ein Wearable, das es sprichwörtlich in sich hat.
Wearable: Samsungs smarter Galaxy Ring
© (Quelle: Samsung)

Samsungs smarter Galaxy-Ring, erhältlich in den Farben Titanium, Schwarz, Silber und Gold ist nicht nur modisches Accessoire. Er bietet als Fitness-Wearable eine breite Palette an Funktionen, die er mit einem Smartphone, optimalerweise mit einem Samsung-Modell, ausschöpft. Konkret lassen sich mit dem smarten Ring vor allem Gesundheits- und Fitness-Werte beim Ringträger messen respektive tracken. Dazu gehören, soviel vorweg, u.a. die Herzfrequenzmessung, das Schlafrhythmus-Recording oder auch Aktivitätstracking-Funktionen etwa beim Laufen, Schwimmen, Jogging und weiteren typischen sportlichen Aktivitäten.  

Zum Ring: Das Lade-Etui wird mitgeliefert © Quelle: Samsung

Der Ring kann beidhändig jeweils am Ring- oder auch Zeigefinger getragen werden, wiegt 2,4 Gramm und kommt in einer hübschen Glasschatulle, in der er sich via USB-C-Port auch aufladen lässt. Auch kabelloses Laden wird unterstützt. Ein Netzgerät liegt nicht bei.  

Ein wichtiger Aspekt beim Kauf ist der optimale Sitz des Rings an dem eigenen Finger. Samsung bietet hierzu ein Probier-Schablonenset an, das kostenfrei mit einem gültigen Samsung-Account unter «Meine Bestellungen» bestellt und geliefert werden kann und verschiedene Ringgrössen abdeckt.

Sizing-Kit: zur Anprobe des Rings © Quelle: Samung

Dieser Service sollte unbedingt auch wahrgenommen werden, da ein optimal sitzender Ring komfortabel, vor allem aber auch Voraussetzung für eine präzise Bedienung respektive Messwertermittlung ist. Die Inbetriebnahme des Galaxy Rings (IP68, bis 30 Meter wasserdicht in 1,5 Meter tiefes Süsswasser) ist recht einfach. Nach dem Auspacken muss der Ring lediglich mit dem Smartphone, in unserem Fall das Samsung Galaxy S23 Ultra, via Bluetooth gekoppelt werden.

Die Wearable-App: Dreh- und Angelpunkt

Wearable-App: Dreh- und Angelpunkt © Quelle: Samsung

Im Anschluss wird Samsungs Wearable-App nachgeladen, so etwas wie der Dreh- und Angelpunkt für den Ring. Beim Einrichtungsprozess, der Schritt für Schritt abläuft, muss der Anwender ein Samsung-Konto erstellen. Danach hat er allerdings auch schon Zugriff auf die wichtigsten Funktionen des Minitools. Die App zieht dazu in Sekundenintervallen die Messdaten, die die Sensoren des Rings (auf seiner Innenseite) übermittelt. Konkret: Die App bietet im Startmenü die Buttons Energiewert, Schlaf, Puls und Stress. Dahinter verbergen sich verschiedene Messmöglichkeiten, die allesamt den Fitness- und Gesundheitszustand des Anwenders überprüfen. Wie bereits erwähnt gehören dazu die Herzfrequenz- und Pulsmessung, wobei der Ring kontinuierlich die Herzfrequenz überwacht und Warnungen ausgibt, wenn unregelmässige Werte festgestellt werden. Das Schlaftracking hingegen analysiert die Schlafqualität, um Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand zu ziehen. Und drittens: Das Aktivitätstracking zählt Schritte, zurückgelegte Distanzen und verbrannte Kalorien, die allesamt aufgezeichnet werden, um den eigenen (fortlaufenden) Fitnesszustand zu kategorisieren. Im Test konnten wir damit den Puls und auch Schlafrhythmus messen. Beides funktionierte zuverlässig.

Die Galaxy-Ring-Modelle © Quelle: Samsung

Health-App (+Fazit): sportlich!

Samsung: Health-App © Quelle: PCtipp

Ein weiteres Minitool, das Samsung in dem Zusammenhang anbietet, ist die Heath-App. Hier lassen sich gezielt sportliche respektive Freizeitaktivitäten (Wandern, Velo, Laufrad, Zirkel- und Krafttraining usw.) auswählen und damit seine Körperfitness trainieren. Eine Besonderheit des Rings, nämlich die Gestensteuerung, findet sich unterhalb der Buttons in der App. Im Zusammenspiel mit einem Samsung-Handy kann der Ring durch zweimaliges Antippen von Zeigefinger und Daumen ein Foto respektive Video aufnehmen. Ausserdem kann per Geste auch ein (Weck-)Alarm deaktiviert werden, was durchaus am Morgen seine gewisse «Berechtigung» hat. Top: Voll aufgeladen konnte der Ring gut 6 Tage getragen werden. MIt dem Ring an der Kasse zu bezahlen, ist leider nicht möglich. Dem Wearable-Ring fehlt schlicht und einfach der NFC-Chip. Und: Natürlich lässt sich der Ring auch mit anderen Android-Smartphones benutzen. Allerdings können dann nicht alle möglichen Funktionen des Rings ausgeschöpft werden.

Fazit: Der Samsung Galaxy Ring ist dank seiner kompakten Grösse, vielfältigen Funktionen und der einfachen Bedienung ein attraktiver Begleiter, vor allem aber auch Fitnesstrainer. Allerdings ist das Wearable nicht ganz so günstig.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Installation
  • Design
  • Qualität
  • Bedienung
  • Funktionen
  • Samsung-Account ist Pflicht
  • alle Funktionen nur mit Samsung-Handy
  • keine Bezahlfunktion (kein NFC)

Details:  Galaxy Ring, Apps (Wearable, Health) mit diversen Fitness-Programmen (auch KI), Ladeetui, Datenkabel, 2,4 g, Ladezeit: ca. 1,5 Stunden, Laufzeit: bis zu 7 Tagen, kabelloses Laden

Preis:  Fr. 429.95

Infos: 
Samsung Electronics Switzerland GmbH Hardware
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